Ungewöhnlicher Fall für die Polizei Biedenkopf
Aus dem Polizeibericht:
Einen Vorfall wie den in der Nacht zum Mittwoch, dem 08. Juli erlebt die Polizei ganz sicher auch nicht jeden Tag. Überrascht, erstaunt und ganz sicher neugierig auf die Erklärung schauten die Beamten der Station im Hinterland auf den knapp über 30 Jahre alten Mann, der gegen 01.35 bekleidet mit einer Unterhose, einem T-Shirt und Socken und mit einer Platzwunde an der Stirn die Wache betrat.
Er gab folgendes zum Besten: „Ich weiß, dass sich das komisch anhört, aber ich muss schlafgewandelt sein. Dabei habe ich mich ausgesperrt. Außerdem muss ich gestürzt sein. Ich habe keinen Schlüssel, kein Handy, nichts!“ Der Mann hatte völlig recht, es hörte sich wirklich komisch an. Nichts desto trotz machte sich die Polizei daran, dem Verletzten zu helfen. Sie fuhr mit ihm zwecks Versorgung der Kopfwunde zunächst mal ins Krankenhaus. Als der anschließende Versuch, in die Wohnung zu gelangen, scheiterte, gewährte die Polizei ihm einen Platz in der Zelle. Nach den Ermittlungen konnte die Polizei ein Fremdverschulden am Zustand des Mannes ausschließen. Sein freiwillig durchgeführter Alkotest zeigte knapp über 1,5 Promille, was sicherlich einiges zum Schlafwandeln beigetragen haben dürfte.






